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Apfelsaft und Süßmost

Männliche Hand an einem Zapfhahn, aus dem Most fließt

Apfelsaft oder Süßmost

Mit Süßmost wird im süddeutschen Raum der frisch gepresste Apfelsaft bezeichnet, der kaum oder noch nicht zu gären begonnen hat. Eine ganz leichte Gärung ist dabei sogar meist beabsichtigt, weil sie den Geschmack verbessert. Oft wird im Herbst nach der Ernte der Süßmost oder neuer Wein zusammen mit schwäbischem Zwiebelkuchen genossen.

Zum besseren Verständnis sprechen wir hier von Apfelsaft, wenn kein Alkohol enthalten ist und von Süßmost, wenn nur wenig Alkohol enthalten ist. Mit Speidel ist beides möglich, je nach Geschmack.

Wenn man nicht will, dass Apfelsaft gärt, muss man ihn erhitzen. Im Saftfass von Speidel kann der Saft mit dem Flächentauchsieder erhitzt und luftdicht gelagert werden. Dadurch hält sich der naturreine Apfelsaft monatelang und ist immer frisch.

Mit dem Druckfass kann Süßmost mit nur wenig Alkohol hergestellt werden. Wird das Fass gleich nach dem Befüllen mit Kohlensäure unter Druck gesetzt, setzt nur eine geringe Nachgärung ein. Wird keine Kohlensäure zugesetzt, braut sich durch die natürliche Gärung nach und nach immer mehr Druck auf und stoppt die Gärung schließlich. Der Geschmack des auf diese Weise hergestellten Getränks ist fast mit Cidre vergleichbar.