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Cidre und Cider

Tafel in Gaststätte

Für In-Cider

Cidre oder Cider ist eine Art Apfelschaumwein oder Apfelsekt, also eine moussierende Variante des Apfelweins. In Frankreich heißt dieses Getränk Cidre, in Großbritannien, Irland, Schweden, Südafrika und den USA Cider, in Spanien Sidra. In Frankreich ist Cidre ein geschützter Begriff für Apfelwein aus der Normandie und der Bretagne.

Französischer Cidre enthält etwa 3–5 Prozent Alkohol. Es gibt ihn meist in den Geschmacksrichtungen brut (herb) oder doux (süßlich). Cidre brut enthält mehr Alkohol als Cidre doux. Die englischen Cider haben oft einen höheren Alkoholgehalt als der französische Cidre. Ursprünglich wurde Cidre vor allem von der einfachen Landbevölkerung als billige Alternative zum Wein getrunken. Heute wird Cidre als erfrischendes Sommergetränk geschätzt und kühl getrunken.

Für die Herstellung werden reife Äpfel gepresst und der Apfelsaft verarbeitet. Oft werden die Äpfel nach der Ernte oft noch eine Weile gelagert, damit sich das Aroma voll entfalten kann. Die Fermentierung findet bei relativ niedrigen Temperaturen statt. Dies wirkt sich auf die Dauer der Fermentierung und somit auf das Aroma aus.

Kurz bevor der Zucker vollständig durch die Hefen umgesetzt ist, wird der Cidre in neue Fässer umgefüllt. Die meisten Hefen und Schwebstoffe verbleiben im alten Fass. Das neue Fass wird ohne Lufteinschluss gefüllt und dicht verschlossen. Durch Fermentation des restlichen Zuckers entsteht dann die Kohlensäure und macht den Cidre haltbar. Oft wird der Cidre auch noch zusätzlich mit Kohlensäure versetzt.

Der Cidre ist in kurzer Zeit trinkfertig, kann aber auch zwei bis vier Jahre lang im Fass gelagert werden. Manche Cidresorten, vor allem in Asturien, werden auch nach der »método tradicional« hergestellt. Nach »klassischer Flaschengärung« in Sektflaschen erzeugter Cidre trägt in Frankreich die Bezeichnung Cidre Bouché. (Quelle: Wikipedia)